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Zum Gesundheits-Modernisierungs-Gesetz
2004 Was ändert sich für Sie als Kunde im Reha- und Sanitätsfachgeschäft in diesem Jahr? Im Zuge der verabschiedeten Gesundheitsreform kommen seit Beginn des Jahres 2004 im Bereich der Hilfsmittelversorgung zahlreiche gesetzliche Neuregelungen zum Tragen. Diese betreffen im Wesentlichen die »Zuzahlung«, die »Belastungsgrenzen« und den »Eigenanteil« für höherwertige Hilfsmittel. Die vollständige Befreiung von Zuzahlungen wurde gestrichen. Nur Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, bleiben weiterhin von Zuzahlungen befreit. Nachfolgend möchten wir Ihnen die wichtigsten Änderungen, die das GMG mit sich bringt, näher erläutern und einige hilfreiche Hinweise geben:
1 Stichwort Zuzahlung:
Ab sofort muss jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse 10% des Abgabepreises eines Hilfsmittels selbst bezahlen. Hierbei hat der Gesetzgeber allerdings eine Unter- und eine Obergrenze eingezogen: der Minimalbeitrag des Versicherten wurde auf 5 EUR, der Maximalbeitrag auf 10 EUR festgelegt. Das heißt: kostet ein Hilfsmittel weniger als 5 EUR, so muss es in voller Höhe vom Versicherten bezahlt werden. Im Preissegment zwischen 50 und 100 EUR kommt die 10%-Regelung zum Zuge. Für ein Hilfsmittel, das z.B. 80 EUR kostet, wäre eine Zuzahlung von 8 EUR fällig. Höchstgrenze der Zuzahlung bleiben allerdings 10 EUR, selbst wenn das Hilfsmittel mehr als 100 EUR kostet. Bei Hilfsmitteln, die zum Verbrauch bestimmt sind (z. B. Stoma- oder Inkontinenzprodukte), wird eine Zuzahlung von 10% fällig. Höchstens jedoch 10 EUR für den Monatsbedarf je Indikation.
2 Stichwort Belastungsgrenzen:
Da die oben erläuterte Zuzahlungsregelung ja nicht nur für Hilfsmittel gilt, sondern so oder in ähnlicher Form auch für Arznei- und Verbandsmittel, Heilmittel, Rehabilitationsmaßnahmen, häusliche Krankenpflege, Krankenhausaufenthalt und Arztbesuch, kann im schlimmsten Falle über ein Kalenderjahr hinweg ein enormer Beitrag an Zuzahlungen für den Versicherten fällig werden. Um diesen in Grenzen zu halten, hat der Gesetzgeber auch hier eine obere Belastungsgrenze festgelegt: die Summe aller oben aufgeführten Zuzahlungen darf 2% Ihres jährlichen Einkommens nicht übersteigen. Ist für Sie diese Grenze erreicht, werden Sie von Ihrer Krankenkasse von weiteren Zuzahlungen befreit. Dies geschieht allerdings nicht automatisch. Wir raten daher dringend:
a) Wenden Sie sich an Ihre Krankenkasse und erfragen Sie, in welcher Form Ihre Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt (Einkommen) von Ihnen nachgewiesen werden sollen.
b) Für jede Zuzahlung erhalten Sie von uns eine Quittung (manche Kassen halten auch Nachweishefte parat, in denen Ihre Zuzahlungen notiert werden, so dass keine Quittung verloren gehen kann. Rufen Sie an, und fragen Sie Ihre Kasse danach). Sammeln Sie diese gewissenhaft, um jederzeit den Überblick über Ihre entstandenen Gesundheitskosten zu behalten und diese auch der Kasse in dem Moment zu dokumentieren, sobald Sie die o.g. 2%-Grenze erreicht haben. Denn nur dann wird Ihnen Ihre Krankenkasse umgehend eine schriftliche Bescheinigung ausstellen, die Sie von weiteren Zuzahlungen befreit. Eventuelle Überzahlungen Ihrerseits werden von Ihrer Kasse auf Antrag erstattet.
c) Für chronisch Kranke beträgt die obere Belastungsgrenze 1% des jährlichen Einkommens. Sollten Sie zu dieser Gruppe gehören, lassen Sie sich das bitte von Ihrem Arzt bestätigen und reichen Sie diese Bescheinigung bei Ihrer Krankenkasse ein.
3 Stichwort Eigenbeteiligung:
Die Versorgung mit Hilfsmitteln stellen wir weiterhin in gewohntem Umfang zur Verfügung. Basis dieser Versorgung sind Verträge, die wir im einzelnen, oder aufgrund von Verträgen unserer Leistungsgemeinschaft RSR (Reha-Service-Ring) mit den Krankenkassen abgeschlossen haben. Hatten Sie bisher keine Wahlmöglichkeit, sich für ein anderes Hilfsmittel, als das von der Kasse genehmigte zu entscheiden, so können Sie ab sofort auch ein qualitativ höherwertiges Hilfsmittel für sich bestellen. In diesem Falle werden Sie aber die Differenz zwischen dem mit den Kassen jeweils ausgehandeltem Durchschnittspreis und dem realen Verkaufspreis selber aufbringen müssen. Selbstverständlich werden wir Sie jederzeit fundiert beraten und Sie in diesem Zusammenhang über möglicherweise zusätzlich entstehende Kosten informieren.